Tamiya Mad Fighter 1:10


Der Tamiya Mad Fighter ist zwar schon ein etwas älteres Modell, aber bis heute immer noch sehr beliebt. In Sonneberg findet jedes Jahr der Fighter Cup statt. Über 3000 meist Jugendliche Fahrer treten in den Vorrunden gegeneinander an, um die Finalisten für den Cup zu ermitteln. Das Fahrzeug ist sehr einfach aufgebaut, aber trotzdem sehr robust. Es ist mit einen 2 WD Antrieb, einem 540er Motor und einen mechanischen Fahrtregler ausgerüstet. Verkauft wird der Mad Fighter als Bausatz, wird aber vom Hersteller nicht mehr produziert. Durch den geringen Preis für den Bausatz, im Internet oft um die 60 Euro, ist er sehr beliebt. Zum Bausatz wird zusätzlich der Fahrakku, Sender, Empfänger und 1 oder 2 Servos benötigt. Ein Servo für die Lenkung und eventuell der 2. für den mechanischen Fahrtregler, bei einen elektronischen Fahrtregler entfällt der 2. Servo. Die vorderen Reifen sind sehr schmal und mit Rillen versehen. Die hinteren Reifen sind schön breit und mit Spikes versehen. Die Reifen sind mit Einlagen bestückt.

Der Nachfolger dieses Fahrzeuges ist der Super Fighter. Den besitze ich und dieser macht ebenfalls richtig Spass auf der Piste.

Technische Daten:

Radstand: 284 mm

Länge: 390 mm

Breite: 236 mm

Gewicht: 990 g

Antrieb: 2WD

Antriebsart: Heckantrieb

Maßstab: 1:10

Chassis: DT-01

Motor: 540er

Akkus: 7,2 V

Tuning-Tip:

Die Originalspurstangen aus Plastik, gegen Spurstangen aus Alu tauschen. Die Originalspurstangen können sich bei stärkerer Belastung leicht verbiegen, dadurch wird das Lenken schwierig. Außerdem sollten die Lager des Fahrzeuges gegen Lager aus Metall austauschen, die Reibung wird somit verringert. Die Vorderreifen des Autos sind sehr schmal, falls man diese gegen breitere Reifen tauschen will, ist das kein Problem. Dabei sollte aber auch der Lenkservo gegen einen stärkeren (5 Kg Zugkraft) getauscht werden. Der stärkere Lenkservo kann aber aus der Originalhalterung ausbrechen. Eine Methode besteht darin, den Servo mit der Heißklebepistole zusätzlich anzukleben. Auch Bleche aus Metall die mit dem Chassis und dem Servo verschraubt werden sind denkbar. Den Originalmotor tauscht man am besten auch gleich gegen einen mit 23 Turns aus. Damit hat der Buggy ausreichend Power für das Gelände. Es gibt Motoren die statt mt 7,2 V mit 8,4 V laufen, das setzt enorme Kräfte frei. Die Zahnräder sollten ebenfalls gegen Zahnräder aus Metall ersetzt werden. Da man sonst regelmäßig neue Plastezahnräder kaufen kann. Für eine bessere Federung die Original Stoßdämpfer gegen Öldruckstoßdämpfer austauschen. Und nie vergessen, die Schrauben regelmäßig nach ziehen. Die Dämpferbrücke sollte für extreme Belastungen ebenfalls mit Aluteilen umgerüstet werden.

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1 Kommentar »

  1. Krass! Hatte ich garnicht gedacht…


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